Beacon installieren
Der Beacon ist ein kleines, optionales Zähl-Skript für deinen Shop. Es gehört zu „1 Website Plus“, „Agency“ und „Pro“ und zählt bei echten Besuchern, wie oft Google Analytics, Meta Pixel, Tag Manager und TikTok Events senden.
Du kannst diese Anleitung auch an die Person weiterleiten, die die Kundenseite technisch betreut. Ein Trackneat-Konto braucht sie dafür nicht, nur den Script-Tag aus Schritt 1.
In anderen Shopsystemen und auf jeder Website
Den Beacon trägst du als Script-Tag ein, über den Google Tag Manager oder direkt im Template deines Shops. Er gehört in den Bereich, der auf jeder Seite geladen wird (<head>). Bei anderen Systemen trägt dein Entwickler dieselbe Zeile ein, den Script-Tag mit dem Beacon, im Template deines Shops.
Beacon wieder entfernen
Zum Entfernen löschst du den Script-Tag wieder: im Tag Manager das Tag (danach veröffentlichst du den Container neu), bei anderen Systemen die Zeile im Template. Alles andere in Trackneat läuft ohne den Beacon weiter.
Die bisher gezählten Zahlen bleiben gespeichert, bis die Website in Trackneat gelöscht wird; dann werden sie mit gelöscht. Trackneat zeigt den Beacon danach weiter als „Installiert“ und kann melden, dass keine Zahlen mehr ankommen.
1. Script-Tag kopieren
In Trackneat öffnest du die Seite, wechselst zum Tab „Einstellungen“ und klickst in der Karte „Beacon-Installation“ auf „Script-Tag kopieren“. Jede Seite hat einen eigenen Script-Tag. Er sieht so aus:
2a. Installation über den Google Tag Manager
- Öffne tagmanager.google.com und wähle den Container der Kundenseite.
- Klicke auf „Tags“ und dann auf „Neu“.
- Klicke auf „Tag-Konfiguration“ und wähle „Benutzerdefiniertes HTML“.
- Füge den kopierten Script-Tag in das HTML-Feld ein.
- Klicke auf „Trigger“ und wähle „All Pages“ (Typ „Seitenaufruf“).
- Gib dem Tag einen Namen, zum Beispiel „Trackneat Beacon“, und klicke auf „Speichern“.
- Klicke oben rechts auf „Senden“ und dann auf „Veröffentlichen“. Erst danach ist der Beacon auf der Seite aktiv.
2b. Installation direkt im Code
Ohne Tag Manager fügst du den Script-Tag in den <head>-Bereich ein, der auf jeder Seite geladen wird:
- Shopify: Onlineshop > Themes > beim aktuellen Theme auf „…“ > „Code bearbeiten“ > Datei layout/theme.liquid, direkt vor </head>.
- WordPress: mit einem Plugin für Header-Code (zum Beispiel WPCode) oder in der header.php des Child-Themes, vor </head>.
- Andere Systeme: im Seiten-Template, das überall geladen wird, vor </head>.
Durch „async“ hält der Beacon das Laden der Seite nicht auf. Events, die schon vor ihm gesendet wurden, zählt er trotzdem mit.
3. Prüfen, ob der Beacon ankommt
- Öffne die Kundenseite in einem normalen Browserfenster ohne Werbeblocker und stimme im Cookie-Banner zu, damit die Tracking-Tags feuern. Der Beacon zählt nur Events, die wirklich gesendet werden.
- Etwa 3 Sekunden nach dem Laden sendet der Beacon seine erste Zählung. In den Entwicklertools siehst du im Tab „Netzwerk“ einen Aufruf an trackneat.com/api/b/i.
- Bei der Seite in Trackneat steht unter „Beacon-Status“ dann „Installiert“. Anklicken musst du dafür nichts, lade die Ansicht in Trackneat einfach neu.
- Die Event-Kurve füllt sich ab dem ersten Tag. Warnungen bei Event-Rückgang brauchen Vergleichsdaten und starten in der Regel nach ein bis zwei Wochen.
Wenn „Nicht installiert“ bleibt
- Der Container ist nicht veröffentlicht. Prüfe im Tag Manager, ob du nach dem Speichern auf „Senden“ und „Veröffentlichen“ geklickt hast.
- Das Tag ist an eine Einwilligung gebunden und du hast beim Test nicht zugestimmt.
- Ein Werbeblocker im Testbrowser blockiert den Aufruf. Teste in einem Fenster ohne Blocker.
- Die Seite hat eine Content Security Policy. Dann muss trackneat.com für Skripte (script-src) und Verbindungen (connect-src) erlaubt sein.
- Auf der Seite feuert gerade gar kein Tracking. Dann gibt es nichts zu zählen, und genau das zeigen dir auch die Prüfungen von Trackneat.
Datenschutz
Der Beacon setzt keine Cookies und sendet keine personenbezogenen Daten, nur Zähler pro Plattform und Event-Name. Wie das technisch abgesichert ist, steht auf der Seite „Sicherheit“.
Ob du den Beacon über dein Consent-Tool steuerst, entscheidest du mit deinem Kunden. Lädt er erst nach der Zustimmung, zählt er nur Besuche mit Zustimmung.